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Jeder kennt die Geschichte von Oskar Schindler, der während des Zweiten Weltkriegs etlichen Juden in seinen Rüstungsbetrieben eine Anstellung gab, um sie so vor dem Tod im Vernichtungslager Auschwitz zu retten. Eine wahre Geschichte, die einen ergreift und nicht mehr loslässt, selbst wenn der Film schon lange vorbei ist. Menschen wie Oskar Schindler oder Josef Höfler, Luise Meier und Kurt Müller, die den Mut hatten, sich gegen die Nazidiktatur aufzulehnen, ist die Gedenkstätte Stille Helden gewidmet.
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Lehrstelle des Gedenkens vom israelischen Künstler Menacheh Kadishman
Das Jüdische Museum ist zwar kein Mahnmal, trägt aber maßgeblich zum Verständnis bei. Auf über 3000 Quadratmetern erhält man Einblicke in die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Das Museum informiert und klärt auf. Was ist das Judentum eigentlich? Ist es eine Nationalität, eine Glaubensrichtung, eine ethnische Gesinnung, ist es Kulturgut oder eine Lebenseinstellung? Wie und wann ist das Judentum entstanden und worauf begründet? Wieso gibt es überhaupt Menschen, die Juden hassen, und wann hat das angefangen? Wer sich das alles auch schon gefragt hat, wird hier Antworten finden.
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Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom israelischen Künstlers Micha Ullman. Man sieht eine Glasplatte, die im Boden auf dem Bebelplatz, direkt vor der Humboldt-Universität eingelassen ist. Schaut man da hindurch, sieht man leere Bücherregale, die an die Bücherverbrennung 1933 erinnern sollen.
Auf dem Bebelplatz, direkt vor der Humboldt-Universität, ist im Boden eine Glasplatte eingelassen. Schaut man da hindurch, sieht man leere Bücherregale, die an die Bücherverbrennung 1933 erinnern sollen. Das Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung ist das Werk des israelischen Künstlers Micha Ullman. Direkt daneben findet man am Boden eine Metallplatte mit einem Zitat von Heinrich Heine: „Dies war ein Vorspiel, nur dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Diese Aussage stammt aus der 1827 verfassten Tragödie „Almansor“ und bezieht sich auf die Verbrennung des Korans nach der Eroberung von Grenada durch die Kreuzritter, jedoch wurde Heines Prophezeiung 1933 zur grausamen Wahrheit.
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Die grausame Wahrheit in der Gedenkstätte Topographie des Terrors
Nicht weit vom Potsdamer Platz entfernt befindet sich die Gedenkstätte Topographie des Terrors. Auf dem Gelände befanden sich im Dritten Reich die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamtes. Heute kann man sich in einer Dauerausstellung über die Wahrheit des NS-Regimes und ihre grausamen Folgen informieren.
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