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Das Moco Amsterdam
Das Moco Amsterdam
Erst im April 2016 hat das Moco Amsterdam eröffnet. Moco steht für Modern Contemporary und ist ein Museum für zeitgenössische und moderne Kunst mit immer wechselnden Ausstellungen. Das Galeristenpaar Lionel und Kim Logchies zeigen in ihrer ersten Ausstellung Werke des Street-Art-Stars Banksy zusammen mit Bildern des Meisters des Siebdrucks Andy Warhol. Zwei Künstler wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine, eine schillernde Persönlichkeit der aufregenden 60er Jahre, der mit seinen bunten Siebdrucken die Pop Art begründete. Der andere dessen Identität bis heute im Verborgenen liegt und der mit seinen zynisch-politischen Graffitos fast über Nacht die Welt eroberte.
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Direkt an der Amstel liegt die Hermitage Amsterdam, einer der größten Ableger des weltberühmten Kunstmuseums in Sankt Petersburg. Die Hermitage Amsterdam organisiert in der Regel zwei Ausstellungen pro Jahr zu einem ausgewählten Thema.
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Nachts vorm Rijksmuseum Amsterdam
Im Rijksmuseum Amsterdam findest du 8.000 Kunstobjekte verteilt auf 80 Säle, die dir die 800-jährige Geschichte Amsterdams näher bringen. Viele niederländische Meister des 17. Jahrhunderts haben hier ihren Platz gefunden und berichten aus der Blütezeit Hollands.
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Lust auf Amsterdam
Die Häuser stehen hier schief und krumm nebeneinander, Backstein in allen Farben, mit reichlich verzierten Giebeln und ordentlich Grünzeug auf den Fenstersimsen. Oftmals wild bewuchert. Manchmal verrückt, auch etwas surreal, aber richtig schön verträumt. Man findet kaum Balkone. Dafür Terrassen auf den Dächern, Stühle vor der Haustür oder eine Bank auf dem Gehweg davor. Von Jung bis Alt treibt es die Menschen vor die Tür, bis ans Ufer der Gracht oder aufs eigene Bötchen. Auf den Kanälen reihen sich die Hausboote aneinander, teilweise bewachsen wie der Amazonas, dazwischen Gartenstühle und Füße, die aus dem Dickicht ragen. Alle sind relaxt und genießen ihr Leben. Wenn du nun Lust auf Amsterdam bekommen hast, verrate ich dir jetzt meine 10 Tipps für deinen nächsten Amsterdam Trip.
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Die Westbesucher, die die Reisefreiheit besaßen, konnten die Grenze über die Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße überqueren. Das Gebäude ist als Tränenpalast in die Geschichte eingegangen, da hier viele Tränen des Abschieds geflossen sind.
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Das Leben der Anderen im Fokus der SED
Im Februar 1950 wurde das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gegründet. Aufgaben dieser Organisation waren die Westspionage und die gewaltsame Unterdrückung aller jener, die sich gegen das SED-Regime stellten. Mit der Sowjetunion als großes Vorbild, stand der Aufbau eines Spitzelsystems, an dem inoffiziell geschätzt 90.000 Privatpersonen beteiligt waren, im Fokus. Dies war die Geburt eines Überwachungsstaates, der kein Briefgeheimnis und keine Privatsphäre kannte. Der Wolf im Schafspelz zerstörte gezielt das Leben der Anderen und rechtfertigte das mit der Staatssicherheit. Eine ungeheure Maschinerie wurde in Gang gesetzt und jeder der sich dem widersetzte denunziert, verleumdet oder gar inhaftiert.
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„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Mit diesem verlogenen Satz will DDR Regierungschef Walter Ulbrich die Presse beruhigen, während er sich längst mit dem sowjetischen Staatschef Nikita Sergejewitsch Chruschtschow auf die Abriegelung der Grenzen zu Westberlin geeinigt hat. Nur zwei Monate später, in der Nacht zum Sonntag dem 13. August 1961 marschieren Volkspolizei und Betriebskampftruppen an der Sektorengrenze auf und sperren alles mit Stacheldrahtzaun ab. Von einem Tag auf den anderen werden die Menschen in West- und Ostberlin voneinander getrennt, Straßen, Plätze und Häuser geteilt und die Bahn-Verbindungen unterbrochen. In den ersten Tagen wagen viele noch die spontane Flucht, aber der systematische Aufbau der Mauer als undurchdringliche Abrieglung zum verhassten Kapitalismus nimmt seinen Lauf.
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Als hätte die Stadt unter Hitler nicht schon genug gelitten, sahen sich die Menschen nach dem zweiten Weltkrieg den politischen Machtkämpfen der vier Siegesmächte Sowjetunion, USA, Großbritannien und Frankreich ausgesetzt. Ost gegen West, Kommunismus gegen Kapitalismus. Deutschland wurde zunächst in zwei Teile gespalten, in die BRD und in die DDR und nachdem viele aus dem Osten in den Westen übergesiedelt sind, wurden die Grenzübergänge ganz verschlossen. Kurze Zeit später wurde 1961 die Mauer gebaut und alle, die sich zu diesem Zeitpunkt im Osten Deutschland befanden von der restlichen Welt abgeschnitten. Was irgendwann als gutgemeinte Ideologie begann, wurde vielen Menschen in der DDR zum Verhängnis. Es folgten Jahre der totalen Kontrolle und Überwachung. Wer nicht mitspielte wurde gefügig gemacht und viele Fluchtversuche in den freien Westen endeten tragisch. Erst 28 Jahre später wurde die Mauer wieder geöffnet.
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Jeder kennt die Geschichte von Oskar Schindler, der während des Zweiten Weltkriegs etlichen Juden in seinen Rüstungsbetrieben eine Anstellung gab, um sie so vor dem Tod im Vernichtungslager Auschwitz zu retten. Eine wahre Geschichte, die einen ergreift und nicht mehr loslässt, selbst wenn der Film schon lange vorbei ist. Menschen wie Oskar Schindler oder Josef Höfler, Luise Meier und Kurt Müller, die den Mut hatten, sich gegen die Nazidiktatur aufzulehnen, ist die Gedenkstätte Stille Helden gewidmet.
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