EnglishFrenchGermanItalianSpanish
Lehrstelle des Gedenkens vom israelischen Künstler Menacheh Kadishman
Lehrstelle des Gedenkens vom israelischen Künstler Menacheh Kadishman
Das Jüdische Museum ist zwar kein Mahnmal, trägt aber maßgeblich zum Verständnis bei. Auf über 3000 Quadratmetern erhält man Einblicke in die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Das Museum informiert und klärt auf. Was ist das Judentum eigentlich? Ist es eine Nationalität, eine Glaubensrichtung, eine ethnische Gesinnung, ist es Kulturgut oder eine Lebenseinstellung? Wie und wann ist das Judentum entstanden und worauf begründet? Wieso gibt es überhaupt Menschen, die Juden hassen, und wann hat das angefangen? Wer sich das alles auch schon gefragt hat, wird hier Antworten finden.
Weiter lesen
Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom israelischen Künstlers Micha Ullman. Man sieht eine Glasplatte, die im Boden auf dem Bebelplatz, direkt vor der Humboldt-Universität eingelassen ist. Schaut man da hindurch, sieht man leere Bücherregale, die an die Bücherverbrennung 1933 erinnern sollen.
Auf dem Bebelplatz, direkt vor der Humboldt-Universität, ist im Boden eine Glasplatte eingelassen. Schaut man da hindurch, sieht man leere Bücherregale, die an die Bücherverbrennung 1933 erinnern sollen. Das Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung ist das Werk des israelischen Künstlers Micha Ullman. Direkt daneben findet man am Boden eine Metallplatte mit einem Zitat von Heinrich Heine: „Dies war ein Vorspiel, nur dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Diese Aussage stammt aus der 1827 verfassten Tragödie „Almansor“ und bezieht sich auf die Verbrennung des Korans nach der Eroberung von Grenada durch die Kreuzritter, jedoch wurde Heines Prophezeiung 1933 zur grausamen Wahrheit.
Weiter lesen
Die grausame Wahrheit in der Gedenkstätte Topographie des Terrors
Nicht weit vom Potsdamer Platz entfernt befindet sich die Gedenkstätte Topographie des Terrors. Auf dem Gelände befanden sich im Dritten Reich die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamtes. Heute kann man sich in einer Dauerausstellung über die Wahrheit des NS-Regimes und ihre grausamen Folgen informieren.
Weiter lesen
Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, aber ich habe sie noch nie so konzentriert wie in Berlin vorgefunden. Es gibt unzählige Museen, Gedenkstätten und Mahnmale, die die Vergangenheit dokumentieren und einem die Geschichte näherbringen. Berlin leistet hervorragende Arbeit in Punkto Information und Aufklärung. Eines der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte ist die Ermordung der Juden während des Nationalsozialismus. Der mir unerklärliche Antisemitismus, der bereits in der Antike seinen Ursprung fand und sich durch die Geschichte wie ein roter Faden zieht, nahm unter Hitlers Regime ein unbegreifliches Ausmaß an. Fast 6 Millionen Juden sind weltweit dem blinden Hass zum Opfer gefallen, darunter allein 55.000 Juden in Berlin.
Weiter lesen
berlin-mitte-prenzlauer-allee-schoenhouse-studios-zimmer-bett
Wer den typischen Berliner Charme sucht, findet ihn in den Schoenhouse Studios an der Prenzlauer Allee. Helle große Zimmer, Echtholz-Parkett, moderne Küchenzeile, ausgestattet mit den wichtigsten Utensilien, großes Bett, gemütliche Sitzecke. Ein bisschen Ikea-Style gepaart mit Chabby-Chick. Einfach einladend, gemütlich und ein Ort an dem man sich fast wie zu hause fühlt. Viele Zimmer verfügen über einen Balkon oder eine Dachterrasse mit Blick in den Innenhof oder Richtung Alexanderplatz. Die Zimmer werden nicht täglich gemacht, so wie man es von anderen Hotels gewohnt ist. Es gibt alle 3 Tage eine Zwischenreinigung und zum Schluss eine Endreinigung.
Weiter lesen
Berlin hat Geschichte geschrieben, die weit über Europa hinausgeht und sich in den Köpfen der Menschen verankert hat. Die Stadt ist sich ihrer Vergangenheit bewusst, informiert und klärt auf. Sie schaut aber auch nach vorne und ist offen für Neues. Sie schafft Freiräume und bietet genügend Raum zur Entfaltung. Sie schließt Lücken, realisiert Visionen und setzt Maßstäbe, die anderenorts kaum zu finden sind. Im ständigen Wandel ist die Stadt mittlerweile zur Ikone geworden. Kein urbaner Mythos, sondern weltoffen, bunt und aufregend. Sie empfängt die ganze Welt mit offenen Armen. Für mich ist Berlin eine unerschöpfliche Quelle an Wissen, Information, Inspiration und Kreativität. Jedes Mal wenn ich hier bin entdecke ich wieder andere Seiten an ihr. Berlin erinnert mich daran was möglich ist.
Weiter lesen